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Bildung und/oder Politik?
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"Bildung und/oder Politik- am Beispiel des Weißbuchs zum Interkulturellen Dialog", so der Buchtitel. Eventuell ist damit die Ambivalenz umrissen, mit welcher europäische Politik zwischen Gemeinwohl im europäischen Gemeinschaftsraum und Wirtschaftlichkeit im europäischem Wirtschaftsraum agiert. Laut InitiatorInnen des Weißbuchs ist das Konzept des Multikulturalismus mit dem Konzept des Interkulturellen Dialogs ersetzbar. Entlang der Fragestellung ob der Interkulturelle Dialog nun auf die Vorstellung von Interkulturalität als soziales Konstrukt basiert, werden Überschneidungen dieser drei Konzepte ausgemacht. Über die bildungspolitische Sichtweise der InitiatorInnen auf Interkulturalität im Weißbuch wird eine bildungswissenschaftliche Folie gelegt, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede auszumachen. Als Ergebnis erkennbar werden einerseits die Gemeinsamkeit der Vision von einem gleichberechtigten und würdigen Zusammenleben und andererseits doch auch eine Unterscheidung. Diese ist bedingt durch die ethnisch zentrierte Sicht auf Interkulturalität seitens der InitiatorInnen des Weißbuchs.

Anbieter: Dodax AT
Stand: 29.01.2020
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Multikulturalismus und die Politik der Schuld
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Multikulturalismus ist eines der hervorstechenden Merkmale der neueren westlichen Zivilisation. Paul Gottfried stellt dieses Phänomen in einen politischen und religiösen Zusammenhang. Für die neue politische Elite sind staatliche Wirtschaftslenkung und sozialpolitische Umverteilungen inzwischen weniger wichtig geworden als die Kontrolle über Meinungen, Gedanken und Redefreiheit. Eine auch von den Medien geförderte und stetig steigende unterschwellige Feindschaft gegenüber tradierten christlichen Werten ist das Kennzeichen dessen, was Gottfried den „therapeutischen Staat“ nennt. Für Paul Gottfried hat eine immer aufdringlicher werdende political correctness insbesondere in den protestantisch geprägten westlichen Gesellschaften das traditionelle Christentum in eine Form der aggressiven Zivilreligion verwandelt. Religion reduziert sich immer mehr auf Sozialarbeit, darüber hinaus spielt das liberale Christentum des ausgehenden 20. Jhdts eine bedeutende Rolle als Verfechter der „Politik der Schuld“. Die etablierten weißen Kirchen wandeln die ursprünglich rein metaphysisch verstandene Schuld um in eine freiwillige politische Selbsterniedrigung, die ungerecht leidenden Opfer werden identifiziert mit rassischen, kulturellen und lifestyle-Minderheiten. Diese Stilisierung gesellschaftlicher Opferrollen ist eines der Kennzeichen des sich in der Folge entwickelnden therapeutischen Staates. Gleichzeitig aber sorgt sich der Autor auch um das Anwachsen eines amerikanischen „Empire“, das versucht, europäische Werte und Überlieferungen maßgeblich zu beeinflussen und zu ändern. Die Europäer, so der Autor, haben begonnen, die aus dem amerikanischen Protestantismus entstandene multikulturelle Bewegung als essentiell notwendig für eine demokratische Entwicklung hinzustellen. Damit hätten sie, bei aller sonstigen Kritik, auf diesem Gebiet in geradezu autoritätshöriger Weise amerikanische Vorstellungen übernommen. Eine vernünftige Entwicklung weg von diesen für die europäischen Kulturen und Nationalstaaten verderblichen „Politik der Schuld“ wird aber nach Gottfried so lange nicht stattfinden, wie die Menschen einer radikal verzerrten Karikatur ihrer eigenen Geschichte hinterherlaufen.

Anbieter: Dodax AT
Stand: 29.01.2020
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Boldt, Thea D.: Multikulturalismus im Diskurs
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Erscheinungsdatum: 11/2019, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Multikulturalismus im Diskurs, Titelzusatz: Deutsche und europäische Identitätskonstruktionen im Hinblick auf die Zugehörigkeit muslimischer Migranten, Autor: Boldt, Thea D., Verlag: Transcript Verlag // transcript, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Migration // soziologisch // Wanderung // Zuwanderung // International // Politik // Soziologie // Internationale Institutionen, Rubrik: Soziologie, Seiten: 154, Abbildungen: Klebebindung, Reihe: Kultur und soziale Praxis, Gewicht: 255 gr, Verkäufer: averdo

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Boldt, Thea D.: Multikulturalismus im Diskurs
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Erscheinungsdatum: 11/2019, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Multikulturalismus im Diskurs, Titelzusatz: Deutsche und europäische Identitätskonstruktionen im Hinblick auf die Zugehörigkeit muslimischer Migranten, Autor: Boldt, Thea D., Verlag: Transcript Verlag // transcript, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Migration // soziologisch // Wanderung // Zuwanderung // International // Politik // Soziologie // Internationale Institutionen, Rubrik: Soziologie, Seiten: 154, Abbildungen: Klebebindung, Reihe: Kultur und soziale Praxis, Gewicht: 255 gr, Verkäufer: averdo

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Boldt:Multikulturalismus im Diskurs
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Erscheinungsdatum: 11/2019, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Multikulturalismus im Diskurs, Titelzusatz: Deutsche und europäische Identitätskonstruktionen im Hinblick auf die Zugehörigkeit muslimischer Migranten, Autor: Boldt, Thea D., Verlag: Transcript Verlag // Gost, Roswitha, u. Karin Werner, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Migration // soziologisch // Wanderung // Zuwanderung // International // Politik // Soziologie // Internationale Institutionen, Rubrik: Soziologie, Seiten: 154, Abbildungen: Klebebindung, Reihe: Kultur und soziale Praxis, Gewicht: 255 gr, Verkäufer: averdo

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Multikulturalismus und die Politik der Schuld
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Multikulturalismus ist eines der hervorstechenden Merkmale der neueren westlichen Zivilisation. Paul Gottfried stellt dieses Phänomen in einen politischen und religiösen Zusammenhang. Für die neue politische Elite sind staatliche Wirtschaftslenkung und sozialpolitische Umverteilungen inzwischen weniger wichtig geworden als die Kontrolle über Meinungen, Gedanken und Redefreiheit. Eine auch von den Medien geförderte und stetig steigende unterschwellige Feindschaft gegenüber tradierten christlichen Werten ist das Kennzeichen dessen, was Gottfried den „therapeutischen Staat“ nennt. Für Paul Gottfried hat eine immer aufdringlicher werdende political correctness insbesondere in den protestantisch geprägten westlichen Gesellschaften das traditionelle Christentum in eine Form der aggressiven Zivilreligion verwandelt. Religion reduziert sich immer mehr auf Sozialarbeit, darüber hinaus spielt das liberale Christentum des ausgehenden 20. Jhdts eine bedeutende Rolle als Verfechter der „Politik der Schuld“. Die etablierten weißen Kirchen wandeln die ursprünglich rein metaphysisch verstandene Schuld um in eine freiwillige politische Selbsterniedrigung, die ungerecht leidenden Opfer werden identifiziert mit rassischen, kulturellen und lifestyle-Minderheiten. Diese Stilisierung gesellschaftlicher Opferrollen ist eines der Kennzeichen des sich in der Folge entwickelnden therapeutischen Staates. Gleichzeitig aber sorgt sich der Autor auch um das Anwachsen eines amerikanischen „Empire“, das versucht, europäische Werte und Überlieferungen maßgeblich zu beeinflussen und zu ändern. Die Europäer, so der Autor, haben begonnen, die aus dem amerikanischen Protestantismus entstandene multikulturelle Bewegung als essentiell notwendig für eine demokratische Entwicklung hinzustellen. Damit hätten sie, bei aller sonstigen Kritik, auf diesem Gebiet in geradezu autoritätshöriger Weise amerikanische Vorstellungen übernommen. Eine vernünftige Entwicklung weg von diesen für die europäischen Kulturen und Nationalstaaten verderblichen „Politik der Schuld“ wird aber nach Gottfried so lange nicht stattfinden, wie die Menschen einer radikal verzerrten Karikatur ihrer eigenen Geschichte hinterherlaufen.

Anbieter: Dodax
Stand: 29.01.2020
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Multikulturalismus im Diskurs
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Multikulturalismus im Diskurs ab 29.99 € als Taschenbuch: Deutsche und europäische Identitätskonstruktionen im Hinblick auf die Zugehörigkeit muslimischer Migranten. Aus dem Bereich: Bücher, Politik & Gesellschaft,

Anbieter: hugendubel
Stand: 29.01.2020
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Multikulturalismus und die Politik der Schuld
6,49 € *
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Multikulturalismus ist eines der hervorstechenden Merkmale der neueren westlichen Zivilisation. Paul Gottfried stellt dieses Phänomen in einen politischen und religiösen Zusammenhang. Für die neue politische Elite sind staatliche Wirtschaftslenkung und sozialpolitische Umverteilungen inzwischen weniger wichtig geworden als die Kontrolle über Meinungen, Gedanken und Redefreiheit. Eine auch von den Medien geförderte und stetig steigende unterschwellige Feindschaft gegenüber tradierten christlichen Werten ist das Kennzeichen dessen, was Gottfried den "therapeutischen Staat" nennt. Für Paul Gottfried hat eine immer aufdringlicher werdende political correctness insbesondere in den protestantisch geprägten westlichen Gesellschaften das traditionelle Christentum in eine Form der aggressiven Zivilreligion verwandelt. Religion reduziert sich immer mehr auf Sozialarbeit, darüber hinaus spielt das liberale Christentum des ausgehenden 20. Jhdts eine bedeutende Rolle als Verfechter der "Politik der Schuld". Die etablierten weißen Kirchen wandeln die ursprünglich rein metaphysisch verstandene Schuld um in eine freiwillige politische Selbsterniedrigung; die ungerecht leidenden Opfer werden identifiziert mit rassischen, kulturellen und lifestyle-Minderheiten. Diese Stilisierung gesellschaftlicher Opferrollen ist eines der Kennzeichen des sich in der Folge entwickelnden therapeutischen Staates. Gleichzeitig aber sorgt sich der Autor auch um das Anwachsen eines amerikanischen "Empire", das versucht, europäische Werte und Überlieferungen maßgeblich zu beeinflussen und zu ändern. Die Europäer, so der Autor, haben begonnen, die aus dem amerikanischen Protestantismus entstandene multikulturelle Bewegung als essentiell notwendig für eine demokratische Entwicklung hinzustellen. Damit hätten sie, bei aller sonstigen Kritik, auf diesem Gebiet in geradezu autoritätshöriger Weise amerikanische Vorstellungen übernommen. Eine vernünftige Entwicklung weg von diesen für die europäischen Kulturen und Nationalstaaten verderblichen "Politik der Schuld" wird aber nach Gottfried so lange nicht stattfinden, wie die Menschen einer radikal verzerrten Karikatur ihrer eigenen Geschichte hinterherlaufen.

Anbieter: buecher
Stand: 29.01.2020
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Multikulturalismus und die Politik der Schuld
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Multikulturalismus ist eines der hervorstechenden Merkmale der neueren westlichen Zivilisation. Paul Gottfried stellt dieses Phänomen in einen politischen und religiösen Zusammenhang. Für die neue politische Elite sind staatliche Wirtschaftslenkung und sozialpolitische Umverteilungen inzwischen weniger wichtig geworden als die Kontrolle über Meinungen, Gedanken und Redefreiheit. Eine auch von den Medien geförderte und stetig steigende unterschwellige Feindschaft gegenüber tradierten christlichen Werten ist das Kennzeichen dessen, was Gottfried den "therapeutischen Staat" nennt. Für Paul Gottfried hat eine immer aufdringlicher werdende political correctness insbesondere in den protestantisch geprägten westlichen Gesellschaften das traditionelle Christentum in eine Form der aggressiven Zivilreligion verwandelt. Religion reduziert sich immer mehr auf Sozialarbeit, darüber hinaus spielt das liberale Christentum des ausgehenden 20. Jhdts eine bedeutende Rolle als Verfechter der "Politik der Schuld". Die etablierten weißen Kirchen wandeln die ursprünglich rein metaphysisch verstandene Schuld um in eine freiwillige politische Selbsterniedrigung; die ungerecht leidenden Opfer werden identifiziert mit rassischen, kulturellen und lifestyle-Minderheiten. Diese Stilisierung gesellschaftlicher Opferrollen ist eines der Kennzeichen des sich in der Folge entwickelnden therapeutischen Staates. Gleichzeitig aber sorgt sich der Autor auch um das Anwachsen eines amerikanischen "Empire", das versucht, europäische Werte und Überlieferungen maßgeblich zu beeinflussen und zu ändern. Die Europäer, so der Autor, haben begonnen, die aus dem amerikanischen Protestantismus entstandene multikulturelle Bewegung als essentiell notwendig für eine demokratische Entwicklung hinzustellen. Damit hätten sie, bei aller sonstigen Kritik, auf diesem Gebiet in geradezu autoritätshöriger Weise amerikanische Vorstellungen übernommen. Eine vernünftige Entwicklung weg von diesen für die europäischen Kulturen und Nationalstaaten verderblichen "Politik der Schuld" wird aber nach Gottfried so lange nicht stattfinden, wie die Menschen einer radikal verzerrten Karikatur ihrer eigenen Geschichte hinterherlaufen.

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