Angebote zu "Konvergenz" (16 Treffer)

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Entwicklungstendenzen westeuropäischer Wohlfahr...
59,00 € *
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Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Auf die zunehmenden sozioökonomischen und demographischen Veränderungen und die daraus resultierenden Finanzierungsprobleme der Alterssicherungssysteme haben viele europäische Wohlfahrtsstaaten in den letzten zwei Jahrzehnten mit einschneidenden sozialpolitischen Reformen reagiert. Welche Implikationen beinhalten diese Umstrukturierungsmaß nahmen in Bezug auf die Richtung der wohlfahrtsstaatlichen Entwicklung? Lässt sich eine Annäherung der verschiedenen europäischen Alterssicherungssysteme an ein Modell beobachten oder vollzieht sich der Wandel pfadabhängig? Die Autorin Mareike Gronwald geht zunächst auf die Gründe ein, die seit den 1990er Jahren zur Restrukturierung von Wohlfahrtsstaaten und besonders der Rentensysteme geführt haben und gibt einen Überblick über die in der Wissenschaft geführte Diskussion über Konvergenz und Divergenz wohlfahrtsstaatlichen Wandels. Vor dem Hintergrund einschlägiger Theorien von Esping-Andersen, Hall und Ebbinghaus analysiert sie anschließend die Rentenreformprozesse der 1990er Jahre in Schweden, Großbritannien und Deutschland. Das Buch richtet sich an Sozialwissenschaftler sowie Interessierte aus Politik und Wirtschaft.

Anbieter: Dodax
Stand: 08.08.2020
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Das Verwaltungsrecht unter europäischem Einfluß
84,99 € *
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Das Verwaltungsrecht löst sich im europäischen Integrationsprozeß in zunehmendem Maße aus seiner nationalen Umgrenzung. Während sich zunächst das Verwaltungsrecht der Europäischen Gemeinschaft auf der Basis gemeinsamer Rechtsüberzeugungen der Mitgliedstaaten herausgebildet hat, unterliegen nun auch die nationalen Verwaltungsrechte einem deutlich spürbaren europäischen Einfluß.Der Sammelband analysiert die Erscheinungsformen, in denen das europäische Recht auf die mitgliedstaatlichen Rechtsordnungen einwirkt. Er gibt auf die Frage eine Antwort, inwieweit sich heute in Europa eine Konvergenz der nationalen Verwaltungsrechtssysteme feststellen läßt und welchen Entwicklungsstand die Herausbildung eines "ius commune Europaeum" auf dem Gebiete des Verwaltungsrechts aufweist. Darüber hinaus nimmt das Buch zu dem verwaltungspraktischen Problem Stellung, ob sich im Interesse der Rechtseinheit und zur Herstellung gleicher Wettbewerbsbedingungen auf dem Binnenmarkt eine Kodifizierung der Grundsätze für den indirekten Vollzug des Gemeinschaftsrechts durch die Behörden der Mitgliedstaaten empfiehlt.Ein Buch für Wissenschaft, Politik und Verwaltung, Wirtschaft, Justiz sowie die anwaltliche Praxis.Beiträge in deutscher, englischer und französischer Sprache.

Anbieter: Dodax
Stand: 08.08.2020
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Aktuelle Probleme der europäischen Integration
49,00 € *
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Wohin steuert die europäische Integration? Die EU ist einerseits eine Erfolgsgeschichte, sie generiert aber andererseits wachsende Probleme vor allem institutioneller Provenienz. Der vorliegende Band dokumentiert die Hauptreferate, die anlässlich der traditionellen Deutsch-Ungarischen Gespräche (20./21.05.2010) in der Andrássy Universität Budapest gehalten worden sind und spezielle Sichten aus deutscher und ungarischer Perspektive aufzeigen. An diesen Gesprächen nehmen regelmäßig Vertreter von Wissenschaft, Politik und Wirtschaft teil. Die Referate der Gespräche 2010 lassen sich in drei Hauptkriterien unterteilen: Währungsunion und Rettungsschirme, Kohäsion, Konvergenz und Integration sowie EU, Weltwirtschaft und Euro.Mit Beiträgen von: Martina Eckardt und Werner Ebert, Balázs Ferkelt, Attila Gáspár und Andrea Gyulai-Schmidt, Georg Koopmann und Lars Vogel, Katalin Nagy, Wolf Schäfer, Martin Seidel, Tamás Szemlér

Anbieter: Dodax
Stand: 08.08.2020
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Erfahrung der Moderne
74,00 € *
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Roman Sandgruber gehört zu den profiliertesten und produktivsten Wirtschafts- und Sozialhistorikern im deutschsprachigen Raum. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Agrargeschichte, die Geschichte der Industrialisierung, die Geschichte von Konsum und Alltag und die Wirtschaft im Nationalsozialismus.Die Festschrift zu seinem 60. Geburtstag umfaßt Beiträge zur spätmittelalterlichen Wirtschaft, zu Bergbau, Industrie und Technik vor 1850, zur regionalen Diversität und Konvergenz im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert, zu Wirtschaft und Politik in den Diktaturen des 20. Jahrhunderts, zur Wirtschaft nach 1945, zu Konsum und Alltagskultur und zur Geschichte als Wissenschaft.Aus dem InhaltSpätmittelalterliche WirtschaftMarkus Cerman: Ansätze und Bedeutung von Bodenmärkten für untertäniges Land im spätmittelalterlichen östlichen MitteleuropaBergbau, Industrie und Technik vor 1850Renate Pieper: Technologie- und Kulturaustausch im atlantischen Raum (16.-19. Jahrhundert)Michael Mitterauer: Standortfaktor Wasserkraft: Zwei europäische Eisenregionen im VergleichErich Landsteiner: Die Krise der Innerberger Eisenproduktion an der Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert. Versuch einer Neuinterpretation im Anschluß an Roman SandgruberHubert Weitensfelder: Erzeugen ohne Ende: Übergänge von der diskontinuierlichen zur kontinuierlichen Produktionsweise in der IndustrialisierungHerbert Matis: "Eine Baumwollen-Spinnerey auf Englische Art mit Maschinen...": Zur Gründungsgeschichte der Pottendorfer GarnmanufakturgesellschaftWerner Drobesch: Das Ende des "entrepreneurs" - Industriewirtschaft und Unternehmertum in Innerösterreich während des VormärzDiversität und Konvergenz: Österreich um 1900John Komlos: Wirtschaftswachstum, biologischer Lebensstandard und regionale Konvergenz in der Habsburger Monarchie, 1850-1910: Eine anthropometrische UntersuchungMichael John: Ethnische und kulturelle Diversität in Österreich 1880-1925: Skizzen und Aspekte einer EntwicklungKrise, Diktatur, KriegHelmut Rumpler: Lehrer in Not! Soziale Deklassierung und politischer Radikalismus in der Kärntner Lehrerschaft um 1900Ernst Hanisch: Industrie und Politik 1927-1934: Dr. Anton Apold, Generaldirektor der Alpine-Montan-GesellschaftFelix Butschek: Deutsche Okkupation und die österreichische WirtschaftErnst Langthaler: "Entschuldung" und "Aufbau" der österreichischen Landwirtschaft: alte Antworten, neue FragenBrigitte Bailer-Galanda: "Schauen Sie, das Ungeordnete ist natürlich schlimmer wie das Geordnete": Skizze zu Walther Kastner, Jurist und Staatsbediensteter für Diktatur und DemokratieStefan Karner: Zu den sowjetischen Demontagen in Österreich 1945/46: Ein erster Aufriß auf QuellenbasisWirtschaft und Politik nach 1945Michael Pammer: Die Kunstmühle Alois Dorn's Wtw., St. DionysenDieter Stiefel: Die Verstaatlichte Industrie Österreichs als wirtschaftspolitisches ExperimentAndreas Resch: Strukturbrüche im österreichischen Außenhandel während der frühen 1970er JahreDieter A. Binder: Die Heimatmacher: Das restaurative Klima der Steiermark 1955Alice Teichova / Mikulas Teich: Gedanken über den "Prager Frühling" 1968Konsum und AlltagskulturEva Blimlinger: Wenn es um die Wurst geht ...Reinhold Reith: "Hurrah die Butter ist alle!" "Fettlücke" und "Eiweißlücke" im Dritten ReichHans Jürgen Teuteberg: Vom Bergbauern zum Hotelbesitzer - Anfänge des Tourismus und die Folgen: Das Beispiel TirolHerta Neiß: Landschaften für Leidenschaften: Vom Landesverband für Fremdenverkehr zu Oberösterreich TourismusBernd Kreuzer: 1 Fahrrad = 0,25 PKW-Einheiten: Das Fahrrad im Stadtverkehr zwische

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Stand: 08.08.2020
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Das "Kunstwerk der Zukunft" und die Antike
48,00 € *
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Mit der Konzeption des "Kunstwerks der Zukunft" revolutionierte RichardWagner um die Mitte des 19. Jahrhunderts das europäische Musiktheater.Seine Ideen schlugen sich nicht nur in den späteren Bühnenwerken vom"Rheingold" bis zum "Parsifal" nieder, sondern haben auch nachfolgende Komponistenbeeinflusst und sogar Spuren bis in die Filmmusik hinterlassen.Herkunft und Kontexte des Konzepts, das zunächst in einer Reihe politisch-ästhetischerSchriften - darunter Wagners Hauptwerk "Oper und Drama"(1850/51) - Konturen gewann, werden seit längerem diskutiert. Zu denwesentlichen Inspirationsquellen zählten sehr eigentümliche Vorstellungenvom Zusammenhang von Kunst und Politik in der griechischen Antike. Inden Beiträgen dieses Bandes, entstanden in den Jahren 1998-2018, wirddiesen Zusammenhängen nachgegangen. Es wird aufgezeigt, in welcher WeiseWagner die athenische Demokratie und ihre Kontexte (miss-)verstanden hatund wie seine Vorstellungen vom griechischen Drama als Manifestation eineridealen Konvergenz von Kunst und Politik sein literarisches und musikdramatischesSchaffen beeinflusst haben. Mehrere Studien, die die Kontexte seinerKonzeption im 19. Jahrhundert beleuchten und ihren Konsequenzen bis indas 20. Jahrhundert nachgehen, runden den Band ab.

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Stand: 08.08.2020
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Das 'Kunstwerk der Zukunft' und die Antike
64,90 CHF *
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Mit der Konzeption des 'Kunstwerks der Zukunft' revolutionierte Richard Wagner um die Mitte des 19. Jahrhunderts das europäische Musiktheater. Seine Ideen schlugen sich nicht nur in den späteren Bühnenwerken vom 'Rheingold' bis zum 'Parsifal' nieder, sondern haben auch nachfolgende Komponisten beeinflusst und sogar Spuren bis in die Filmmusik hinterlassen. Herkunft und Kontexte des Konzepts, das zunächst in einer Reihe politisch-ästhetischer Schriften – darunter Wagners Hauptwerk 'Oper und Drama' (1850/51) – Konturen gewann, werden seit längerem diskutiert. Zu den wesentlichen Inspirationsquellen zählten sehr eigentümliche Vorstellungen vom Zusammenhang von Kunst und Politik in der griechischen Antike. In den Beiträgen dieses Bandes, entstanden in den Jahren 1998–2018, wird diesen Zusammenhängen nachgegangen. Es wird aufgezeigt, in welcher Weise Wagner die athenische Demokratie und ihre Kontexte (miss-)verstanden hat und wie seine Vorstellungen vom griechischen Drama als Manifestation einer idealen Konvergenz von Kunst und Politik sein literarisches und musikdramatisches Schaffen beeinflusst haben. Mehrere Studien, die die Kontexte seiner Konzeption im 19. Jahrhundert beleuchten und ihren Konsequenzen bis in das 20. Jahrhundert nachgehen, runden den Band ab.

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Stand: 08.08.2020
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Die EU und die derzeitige Finanzkrise
38,90 CHF *
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Masterarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht, Note: 1,3, Hochschule Niederrhein in Krefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit dem Frühjahr 2010 ist die Gefährdung des Euro das dominierende Thema in der Europäischen Union. Der Euro ist mittlerweile die gemeinsame Währung von 19 der 28 Mitgliedstaaten der EU. Mit dem Vertrag von Maastricht wurde die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion 'erschaffen', die eine gemeinsame Währungspolitik - ausgeführt von der EZB - beinhaltet, jedoch keine echte Wirtschaftsunion, d.h. eine gemeinsame Wirtschaftspolitik, sondern verpflichtet die Mitgliedstaaten 'nur' zu einer Koordination der Wirtschaftspolitiken und Haushaltsdisziplin. Bereits 1992 unterschrieben mehr als 60 Professoren ein Manifest gegen den Vertrag von Maastricht, in dem sie vor einer verfrühten Währungsunion warnten und exakt jene Entwicklungen vorausgesagt haben, die in der letzten Zeit eingetreten sind. Tatsächlich ermöglichte die Einheitswährung und die einheitliche Geldpolitik der EZB es den sog. Peripherieländern sich (zu) billig zu verschulden (z.B. Griechenland) und konnte einem ungesunden kreditfinanzierten Wirtschaftsboom (wie den Aufbau einer Immobilienblase in Spanien) - der die Preise und Löhne in den Krisenländern viel rascher als in den anderen Euroländern ansteigen liess - nicht rechtzeitig entgegenwirken. Die verabredeten fiskalischen Kriterien, der Stabilitäts- und Wachstumspakt und die Verpflichtung zur Koordination der Wirtschaftspolitiken konnten die Verschuldungsprobleme ebenfalls nicht verhindern. Die Mitgliedstaaten der EU und die EU selber haben ein Bündel von Massnahmen geschnürt, die alle darauf abzielen, alle bisher am Währungsraum teilnehmenden Ländern im Währungsraum zu halten. Ziel dieser Arbeit ist zum einen, die von der Politik ergriffenen Massnahmen rechtlich und ökonomisch zu würdigen. Neben Bedenken, ob diese Massnahmen mit dem Unionsrecht und dem Grundgesetz zu vereinbaren sind, stellt sich die Frage nach der ökonomischen Sinnhaftigkeit und den möglichen Alternativen zur Krisenbewältigung. Zum anderen verfolgt diese Arbeit das Ziel mögliche Vorkehrungen darzustellen, damit sich ein solches Szenario nicht wiederholt. Hierzu ist es erforderlich, die Ursachen dieser Krise herauszuarbeiten, um wirksame Instrumente zur Verhinderung zukünftiger Krise zu entwickeln. Dabei geht es weniger um die Frage, ob die derzeitigen Regelungen zur Haushaltsdisziplin ausreichend sind, sondern eher um die Frage welcher Regelungen es bedarf, eine solide Haushaltspolitik wirksam durchsetzen und wirtschaftliche Konvergenz gewährleisten zu können.

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Stand: 08.08.2020
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Die Nahostpolitik der Europäischen Union
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 1, Universität Trier, Veranstaltung: Auswärtige Beziehungen der Europäischen Union, 24 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Jahr 1970 trafen in München die sechs Aussenminister der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft zum ersten mal im Rahmen der Europäischen Politischen Zusammenarbeit aufeinander. Das Thema des Treffens: Der Nahe Osten. Dieses chronistische Detail verrät, mit welcher Brisanz und Wichtigkeit der Nahostkonflikt früher in der Europäischen Gemeinschaft und heute in der Europäischen Union behandelt wurde und wird. Im Laufe der 1970er-Jahre konzentrierten sich die Anstrengungen um gemeinsame aussenpolitische Standpunkte tatsächlich fast ausschliesslich auf die Nahostfrage. Divergierten die Meinungen und Haltungen der Einzelstaaten zum Start der EPZ noch erheblich voneinander, erstrahlte ab Mitte der 70er-Jahre tatsächlich eine nicht unerhebliche interne Konvergenz. Leider kam das Experiment, dass die EPZ im Nahen Osten versuchte am Ende des Jahrzehnts zu einem traurigen Ende, doch seit den 1990er-Jahren und dem Beginn der GASP blühen die gemeinsamen Verhandlungsversuche wieder auf, ja, seit 1993 versucht die Union sogar, sich aus den Gefilden der deklaratorischen und symbolischen Politik herauszuwinden und tatsächlich konkrete politische Ergebnisse zu produzieren. Diese Arbeit versucht, den Entwicklungsgang der EU in ihrer gemeinsamen Nahostpolitik seit dem Startschuss der EPZ in Jahren 1969 und 1970 nachzuvollziehen, ohne dabei die Probleme und Versäumnisse, die dabei gemacht wurden, ausser Acht zu lassen, aber nicht auch ohne auf die Chancen und Vorteile, die eine gemeinsamen Politik für Europa, den Nahen Osten, die ganze Welt hinzuweisen. Aufgrund der sich fast täglich ändernden Situation im Nahen Osten wurde der Zeitraum klar eingegrenzt: Mit dem Beginn der Al-Aksa-Intifada und Start des Nahostquartetts endet der Untersuchungszeitraum.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 08.08.2020
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Europäischer Stabilitäts- und Wachstumspakt und...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 2,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Institut für Politische Wissenschaft), Veranstaltung: Einführung in die EU Wirtschaftspolitik, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Einführung des EURO zum 1.1.1999 als dritte Stufe der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion bedeutet für die teilnehmenden Staaten nicht nur die Aufgabe der eigenen nationalen Währung zugunsten einer europäischen Einheitswährung, sie steht gleichermassen für einen grundlegenden wirtschaftspolitischen Wandel: Anstelle der nationalen Zentralbanken wird die Europäische Zentralbank, kurz EZB, für die Geldpolitik in der 'Eurozone' verantwortlich sein.1 Die einzelnen Staaten verlieren somit die Geld- als auch die Wechselkurspolitik als wirtschaftspolitische Instrumente. Die Finanzpolitik bleibt zwar in der Autonomie der Nationalstaaten, dieser werden jedoch supranationale Rahmenbedingungen, in Form von fiskalischen Konvergenzkriterien und den Abschluss des Stabilitäts- und Wachstumspaktes, gesetzt.2 Die Mitgliedstaaten sollen lt. Art. 99 EGV ihre Wirtschaftspolitik als gemeinsame Angelegenheit betrachten und diese, auch im Rahmen des Stabilitäts- und Wachstumspaktes, koordinieren. Der Stabilitäts- und Wachstumspakt wurde im Juni 1997 in Amsterdam von den Staats- und Regierungschef der Mitglieder der EU, dem Europäischen Rat, verabschiedet. Er dient der wirtschaftspolitischen Konvergenz zwischen den Mitgliedstaaten und hat primär das Ziel die Haushaltsdisziplin in den Mitgliedstaaten dauerhaft abzusichern, übermässige Defizite sollen vermieden und mittelfristig mindestens ein ausgeglichener Haushalt erreicht werden. Ziel dieser Hausarbeit ist es, einen groben Überblick über den Aufbau und das Arbeiten des Stabilitäts- und Wachstumspaktes, der EZB, dem ECOFIN- Rat sowie der EURO-11- Gruppe zu geben. Ich werde dabei vor allem auf die vertraglichen Grundlagen eingehen und versuchen die Grundzusammenhänge der Europäischen Wirtschafts- und Währungspolitik, anhand des 'Zusammenspiels' der o. g. Institutionen, zu illustrieren. Diese Arbeit soll also auch grob über die Verflechtungen innerhalb der o. g. Institutionen aufklären und die theoretischen Grundlagen der jeweiligen Institution analysieren , sie stellt somit keine Bewertung dar, vielmehr sollen meine Untersuchungen zum besseren Verständnis der Europäischen Wirtschafts- und Währungspolitik beitragen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 08.08.2020
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