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Kroll, Stefan: Normgenese durch Re-Interpretation
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Erscheinungsdatum: 11.01.2012, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Normgenese durch Re-Interpretation, Titelzusatz: China und das europäische Völkerrecht im 19. und 20. Jahrhundert, Auflage: 1. Auflage von 2012 // 1. Auflage, Autor: Kroll, Stefan, Verlag: Nomos Verlagsges.MBH + Co // Nomos, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Rechtsgeschichte // Internationales Recht // Völkerrecht // China // Politik // Zeitgeschichte // Recht // Internationales Öffentliches Recht und Völkerrecht, Rubrik: Recht // Allgemeines, Lexika, Geschichte, Seiten: 230, Reihe: Studien zur Geschichte des Völkerrechts (Nr. 25), Gewicht: 361 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
Stand: 29.01.2020
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Normgenese durch Re-Interpretation
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Normgenese durch Re-Interpretation ab 59 € als Taschenbuch: China und das europäische Völkerrecht im 19. und 20. Jahrhundert. 1. Auflage. Aus dem Bereich: Bücher, Politik & Gesellschaft,

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Das Dissidententum in der Sowjetunion nach der ...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, Note: 2,0, Technische Universität Dresden (Geschichte), Veranstaltung: Re-Interpretation der Sowjetgeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: ein Es ist Thema der jüngeren Zeitgeschichte, dass nur wenige Jahrzehnte zurückliegt und trotzdem relativ wenig gesicherte und sehr bruchstückhafte Informationen zu bieten hat. Das hat wohl einen Grund in der Tatsache des abgeschotteten, repressiven Systems der UdSSR mit dem allumfassenden Informationsmonopol der Partei. Interessant wäre in dieser Beziehung, wenn der Zugang zum Archiv des KGB oder der Dissidenten (Samisdat-Archive) möglich wäre. Den Dissens in der Sowjetunion habe ich zum Gegenstand meiner Untersuchung gewählt, da mich der Mut dieser Menschen fasziniert und bewegt hat, innerhalb eines Staates mit totalitären Zügen (Totalitarismus oder doch nicht - ein Thema, über das sich die Fachwelt wiedermal intensiv streitet) den Ausbruch aus der geschlossenen Gesellschaft zu wagen: Bewusst anders zu sein und dies auch so zu leben, entgegen dem repressiven Konformitätsdruck durch das System und der Mehrheit des Volkes. Am Anfang steht immer eine kleine Minderheit, die anders ist und denkt und dennoch eine neue Entwicklung einleitet! In der Sowjetunion nahmen Teile der Intelligenz die Positionen des Protests und der Veränderung ein. Es war eine Auseinandersetzung zwischen Macht und Geist. War dieses spezifische Milieu das Pendant eines funktionalen Äquivalents zum Bürgertum, dass in dem vormals agrarisch geprägten Land fast gar nicht existierte? Stellen sie das Parallelum zur westlichen Bourgeoisie dar - natürlich inbegriffen des fortgeschrittenen sozialen Wandels -, die in der Geschichte Europas der Ausgangspunkt für bedeutende kulturelle und soziale epochale Entwicklungen war, welche die Politik massgeblich veränderten. War der Dissens eine Elite, die der passiven 'trägen Masse' geistig-moralische Häppchen zum Anreiz einer Veränderung zuwarf, um sie überhaupt zu 'bewegen'? Legte sich das sowjetische System unbewusst selbst die Zündschnur, in dem es der Bildung einen so hohen Rang verlieh? Vergleiche lassen sich ziehen mit der Situation im vorrevolutionären Russland, in der die Intelligenz eine ähnliche Rolle spielte. Der Begriff Intelligenz verband sich wieder mit den Merkmalen Gesinnungsethik und Zivilcourage, natürlich abgesehen von anderen Zielen und Inhalten als im 19. Jahrhundert. Aber das soll nicht Inhalt der Untersuchung werden! Mein Ausgangspunkt der Betrachtung setzt ein im Jahr 1956, das Jahr des XX. Parteitags der KPdSU und der berühmten Geheimrede Chruschtschows, den Beginn des sogenannten Tauwetters.

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Helmut Kohls Politik der Wiedervereinigung in d...
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, Note: 2,3, Ruhr-Universität Bochum, 30 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die deutsche Einheit, die sogenannte Wiedervereinigung, markiert einen besonderen Höhe- und Wendepunkt der deutschen Nachkriegsgeschichte, ein Ereignis historischen Ausmasses, und sicherlich eines der entscheidenden Kapitel des deutschen Werdegangs nach 1945. Noch zu Beginn des Jahres 1989 hat niemand geglaubt, dass eine Vereinigung der seit dem Zweiten Weltkrieg getrennten beiden deutschen Staaten in naher oder nächster Zukunft läge. Das Thema stand sozusagen nicht auf der politischen Tagesordnung. Um so überraschender ist die Geschwindigkeit und Dynamik des im Sommer 1989 beginnenden politischen und gesellschaftlichen Prozesses, der etwas mehr als ein Jahr später in der fast nicht mehr für möglich gehaltenen deutschen Einheit gipfelte. Verantwortlich für die Entwicklung der Geschehnisse waren eine Vielzahl von gesellschaftlichen, politischen, ökonomischen und nicht zuletzt personalen Faktoren und Konstellationen. Die vorliegende Arbeit möchte im besonderen die Rolle des deutschen Bundeskanzlers Helmut Kohl im Prozess der Wiedervereinigung beleuchten. Es soll der Frage nachgegangen werden, wie Helmut Kohls persönlicher Regierungsstil, seine Amtsauffassung und -ausübung, seine Interpretation des Systems der 'Kanzlerdemokratie', seine Entscheidungsfindung und seine Handlungsweisen den Weg der Deutschlandpolitik und schliesslich den Weg zur Wiedervereinigung beeinflusst haben, wann Kohl agierte und wann er nur reagierte, wie sein Handeln und Entscheiden eine Politik steuerte, die letztlich in der deutschen Einigung mündete. Dazu sollen nach der Skizzierung wichtiger Grundlagen zur Betrachtung des Themenfeldes 'Helmut Kohl' und 'Wiedervereinigung' wie des Führungsstils Helmut Kohls und der Situation in der DDR im Sommer 1989 wesentliche Schritte und Wegmarken der Politik Kohls im Gesamtgefüge der politischen Vorgänge auf dem Weg zur Einheit in den Jahren 1989/90 vorgestellt werden, um schliesslich ein Fazit der Rolle Kohls und der Einwirkung seiner Politik auf den Wiedervereinigungsprozess ziehen zu können.

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Morgan, I: Kairo
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Die mitteleuropäische Stadtplanung von Kairo geht zurück auf das Jahr 1798, als Napoleon Bonaparte seine Expedition in den vorderen Orient unternahm und die Verwestlichung von Ägypten einleitete. Der traditionellen Altstadtstruktur mit dem Planungsmuster des Gassensystems, den Moscheen als Versammlungsorten, dem Basar als Wirtschaftszentrum und der Zitadelle als Zentrum der politischen Macht wurde ein mitteleuropäischer, von Wirtschaft, Politik und Religion beherrschter Staatsapparat gegenübergestellt. Bis 1890 wurde die Infrastruktur in massivem Umfang erweitert und erneuert und insbesondere im Ingenieurs- und Hochbau wurden enorme Fortschritte erzielt. Es folgte die Entwicklung von Industriezentren, die die Agrarproduktion vorantrieben. Die Banken hatten wesentlich dazu beigetragen, günstige Voraussetzungen für europäische Investoren in Kairo und Alexandria zu schaffen. Die Baustile wurden übernommen und durch lokale Baumaterialien und Bauteile dem subtropischen Klima angepasst. Im Städtebau kamen vor allem französische und italienische Vorbilder zum tragen, nicht zuletzt, weil die Fachkräfte vor allem aus diesen Ländern stammten. In dieser Analyse wird das Phänomen der Überlagerung verschiedener Planungsmuster, das Erproben neuer Planungsmodelle und die Interpretation europäischer Bautypologien im orientalischen Kontext unter Berücksichtigung der unterschiedlichen sozioökonomischen, kulturellen, aber auch klimatischen Verhältnisse anhand des modernen Stadtzentrums von Kairo und seiner Umgebung ausführlich untersucht.

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Sparpolitik ohne Alternative? Akteurszentrierte...
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Forschungsarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 1,0, Universität Wien (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Forschungspraktikum Krisenpolitik in Deutschland und Spanien, Sprache: Deutsch, Abstract: So unterschiedlich die Analyse und Interpretation der Krise(n) ausfällt, in einem Punkt sind sich die meisten Experten einig: Die mittlerweile einige Jahre andauernde Phase, welche die Europäische Union (EU) seit ca. 2008 durchläuft, ist wohl die gefährlichste seit Gründung des Friedens- und Wohlstandsprojektes. Während sich viele Studien mit der Bekämpfung der Krisensymptome auseinandersetzen, kann man in Bezug auf empirische Untersuchungen der krisenpolitischen Massnahmen einen analytischen Mangel konstatieren. Obwohl die vielfach als 'Austeritätspolitik' bezeichneten staatlichen Sparmassnahmen schon weit vor der Krise zum wirtschafts- und haushaltspolitischen Mainstream gehörten, erfuhren sie in der Krise eine ungeahnte Renaissance: Spätestens mit dem auf EU-Ebene beschlossenen Fiskalpakt hat sich die Sparpolitik als Instrument zur (vermeintlichen) Krisenlösung re-etabliert. Damit konsolidierte sich der Neoliberalismus als ökonomisches, aber auch politisch vorherrschendes Projekt in Europa - und das, obwohl nach weitverbreiteter Ansicht (selbst unter neoliberalen Ökonomen) genau jenes entscheidend zum Aufkommen der Krise(n) beigetragen hat. Ein und dasselbe Rezept scheint also zugleich Problem wie Problemlösung zu sein. Die Unwirksamkeit der Massnahmen der EU, angeführt von Deutschland als dem tonangebenden Agenda-Setter der europäischen Krisenpolitik, wird inzwischen ausgerechnet vom Internationalen Währungsfonds (IWF) konstatiert - einer Institution, die als Mitglied der sogenannten 'Troika' ebenjene Sparpolitik forcierte und deren Umsetzung insbesondere in Griechenland streng überwachen sollte. Mittlerweile ist sogar ein Scheitern der EU als Ganzes - was u.a. das Erstarken rechtspopulistischer bzw. -extremer Kräfte zeigt - kein undenkbares Szenario mehr. Im gegebenen Rahmen vermag die Analyse zwar nicht in die Diskussion über die Wertung der Massnahmen einzutreten. Jedoch soll zur Erhellung des Verlaufes des Krisendiskurses in Deutschland beigetragen werden, indem folgender Forschungsfrage nachgegangen wird: Inwiefern verfestigte sich der Diskurs der zentralen politischen Akteure in Deutschland im Verlauf der Finanz- und Staatsschuldenkrise hin zum Dogma der strikten Sparpolitik?

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Helmut Kohls Politik der Wiedervereinigung in d...
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, Note: 2,3, Ruhr-Universität Bochum, 30 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die deutsche Einheit, die sogenannte Wiedervereinigung, markiert einen besonderen Höhe- und Wendepunkt der deutschen Nachkriegsgeschichte, ein Ereignis historischen Ausmasses, und sicherlich eines der entscheidenden Kapitel des deutschen Werdegangs nach 1945. Noch zu Beginn des Jahres 1989 hat niemand geglaubt, dass eine Vereinigung der seit dem Zweiten Weltkrieg getrennten beiden deutschen Staaten in naher oder nächster Zukunft läge. Das Thema stand sozusagen nicht auf der politischen Tagesordnung. Um so überraschender ist die Geschwindigkeit und Dynamik des im Sommer 1989 beginnenden politischen und gesellschaftlichen Prozesses, der etwas mehr als ein Jahr später in der fast nicht mehr für möglich gehaltenen deutschen Einheit gipfelte. Verantwortlich für die Entwicklung der Geschehnisse waren eine Vielzahl von gesellschaftlichen, politischen, ökonomischen und nicht zuletzt personalen Faktoren und Konstellationen. Die vorliegende Arbeit möchte im besonderen die Rolle des deutschen Bundeskanzlers Helmut Kohl im Prozess der Wiedervereinigung beleuchten. Es soll der Frage nachgegangen werden, wie Helmut Kohls persönlicher Regierungsstil, seine Amtsauffassung und -ausübung, seine Interpretation des Systems der 'Kanzlerdemokratie', seine Entscheidungsfindung und seine Handlungsweisen den Weg der Deutschlandpolitik und schliesslich den Weg zur Wiedervereinigung beeinflusst haben, wann Kohl agierte und wann er nur reagierte, wie sein Handeln und Entscheiden eine Politik steuerte, die letztlich in der deutschen Einigung mündete. Dazu sollen nach der Skizzierung wichtiger Grundlagen zur Betrachtung des Themenfeldes 'Helmut Kohl' und 'Wiedervereinigung' wie des Führungsstils Helmut Kohls und der Situation in der DDR im Sommer 1989 wesentliche Schritte und Wegmarken der Politik Kohls im Gesamtgefüge der politischen Vorgänge auf dem Weg zur Einheit in den Jahren 1989/90 vorgestellt werden, um schliesslich ein Fazit der Rolle Kohls und der Einwirkung seiner Politik auf den Wiedervereinigungsprozess ziehen zu können.

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Verfassungspolitik durch Vertrag: Politik und V...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 1,7, Universität Augsburg (Phil. - Soz. Fakultaet), Veranstaltung: Verfassungspolitik, 28 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Votum contra EU - Konstitution spiegelt, und dies ist die Hauptthese dieser Arbeit, die Verdrossenheit der Europäer vis-à-vis der Entwicklung derzeitiger EU Politik wieder, welche sich sowohl aus deren demokratisch - legitimatorischen Defiziten ergibt, als auch das Resultat einer mangelnden Effektivität europäischen Regierens darstellt. In diesem Beitrag werden, diese These begründend, folgende Aspekte ausführlich behandelt: Die Betrachtung der historischen Entwicklung der Europäischen Union im Kontext von Wirtschaft und Politik kumuliert im Entstehungsprozess der EU Verfassung sowie in der Beleuchtung der aktuellen Debatte um Für und Wider einer europäischen Konstitution. Anhand genereller Anmerkungen über Verfassungen im Allgemeinen wird des Weiteren die Beschaffen- und Besonderheit des Verfassungsentwurfes diskutiert. Das 'Nein' von Frankreich und den Niederlanden wird auf seine Ursachen analysiert. Neben der Analyse der Scharpfschen Interpretation der demokratie - legitimatorischen Problematik wird die Frage nach der europäischen Identität beziehungsweise der Identifikation mit Europa weiteren Aufschluss darüber geben können, weshalb es zu einer Nichtratifizierung des Verfassungsentwurfes kommen konnte.

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Die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 1,0, Universität Leipzig (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Verfassungspolitik in Deutschland und Europa, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Das Spannungsverhältnis zwischen Konstitutionalismus und Demokratie, Recht und Politik, zieht sich als roter Faden durch die Geschichte. Der inhärente Konflikt besteht in der Auseinandersetzung um die Souveränität und Suprematie in der Verfassungsauslegung. Die beteiligten Akteure sind auf der einen Seite die genuin politischen wie Regierung und Parlament und auf der anderen Seite die Verfassungsgerichtsbarkeit, in Deutschland das Bundesverfassungsgericht. Bereits bei dem Verfassungskonvent am Herrenchiemsee äusserte Carlo Schmid seine Bedenken hinsichtlich eines starken Verfassungsgerichts und der Konflikthaftigkeit, die sich daraus für den politischen Prozess ergeben könnte. Bis heute ist die Rolle des Bundesverfassungsgerichts als ,Hüter der Verfassung' theoretisch nicht gelöst worden. Unter Verfassung wird die Grundordnung eines Staates verstanden, welche die Regeln für das gemeinschaftliche Zusammenleben inhaltlich und formal strukturiert, dem staatlichen Handeln Grenzen auferlegt, der politischen Auseinandersetzung einen Rahmen vorgibt und als kulturelles Gedächtnis Werte und Grundüberzeugungen feststellt, die der politischen Verwirklichung bedürfen. Verfassungen sind keine creatio ex nihilo, sondern 'Resultat politischer Entscheidungen und Prozesse'. Dies impliziert ein dynamisches Verständnis von Verfassungen, die, anstatt einmal festgeschrieben zu werden und dann ,ewige Gültigkeit' zu beanspruchen, immer einem Wandel unterworfen sind, der abhängig ist von den Interessen der beteiligten Akteure und den jeweils gegebenen Machtverhältnissen. Zwei Formen des Verfassungswandels lassen sich unterscheiden. Erstens der explizite Wandel, der durch eine formale Änderung einer Verfassungsnorm zustande kommt, wobei die Formalien in der Verfassung geregelt sind, so beispielsweise die in Deutschland notwendige Zweidrittel-Mehrheit. Zweitens der implizite Wandel, der informell über eine inhaltliche Neuinterpretation unter Beibehaltung des Wortlautes vollzogen wird, wobei die Interpretation der Verfassungsgerichtsbarkeit obliegt. Damit sind Verfassungsfragen Machtfragen und bedürfen der politikwissenschaftlichen Analyse. Geradezu als Initialzündung für die Forschung diente die These der zunehmenden ,Justizialisierung', die am prominentesten von Alec Stone Sweet für die europäische Verfassungsgerichtsbarkeit seit Mitte der 90er Jahre vertreten wurde...

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