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Various - Gonna Make It Alone - Brexit Rockers ...
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(Atomicat Records) 24 Tracks - Digisleeve - Der ironische Unterton kommt über die Musik auf diesem Album mit humorvollem Zugang zur politischen Unsicherheit durch das Brexit-Fiasko zur Geltung. Die 24 Songs auf diesem Atomicat-Album sind so gar nicht politisch, sie sind aber jedenfalls lustige Rock´n´Roll Songs, die zufälligerweise gut zur Situation passen. Der ´´Right Honourable Windbag Sir Insel-Affe´´, erzählt durch die Songtitel die ´´egg- traordinary´´ Saga der Situation. Sicher ist, dass sich Politik und Politiker trennen Menschen und Nationen, Europa ist gefährdet. Die letzte Hoffnung, die Zerstörung Europas zu stoppen, befindet sich in unseren Köpfen und in der Kraft der Musik, denn Rock´n´ Roll-Musik vereint Menschen!

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Stand: 22.06.2019
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Various - Troubadours - Teil 1, Folk und die Wu...
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​English version with extensive linernotes: BCD 17401 3-CD Digipak mit 152-seitigem Booklet (in deutscher Sprache), 75 Einzeltitel. Gesamtspieldauer ca. 203 Minuten Seit etwa einhundert Jahren wird die Geschichte der Folk Music in den USA auf Tonträgern festgehalten. In dieser Zeit entstand eine Tradition aus zumeist neuen oder aus Europa herübergeretteten Balladen, politischen Äußerungen, persönlichen Selbstbeobachtungen und vielen anderen Quellen. Diese exklusive Edition auf vier Ausgaben mit jeweils drei CDs erzählt die gesamte Geschichte der Folk Music von den 1920er Jahren bis in die Siebzigerjahre und darüber hinaus. Durch diese Musik können wir die Isolation der Appalachen-Region zu Beginn des 20. Jahrhunderts spüren und die politischen Umwälzungen durch Weltwirtschaftskrise, Krieg und Bürgerrechtsbewegung bis zu den zeitgenössischen Singer-Songwritern von der Westküste und deren Suche nach den inneren Werten nachvollziehen. Anhand von brillant klingenden Originalaufnahmen und detailgenauen Linernotes erzählt der Folkwissenschaftler Dave Samuelsen die Geschichte der US-amerikanischen Folk Music. Die erste Ausgabe deckt die Zeit vom Beginn der Zwanzigerjahre bis 1957 ab. Wie erwartet finden sich hier Aufnahmen der Carter Family , von Woody Guthrie, Pete Seeger , den Weavers, Lead Belly, Cisco Houston und vielen anderen sowie die Originalfassungen von Wildwood Flower, Midnight Special, Rock Island Line, Wayfaring Stranger, So Long It’s Been Good To Know You, This Land Is Your Land, 16 Tons, 900 Miles und Delia , die zu Klassikern und Schlagworten wurden.

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Stand: 02.06.2019
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Various - Troubadours - Teil 2, Folk und die Wu...
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​​English version with extensive linernotes: BCD 17402 3-CD Digipak mit 120-seitigem Booklet, 70 Einzeltitel. Gesamtspieldauer ca. 221 Minuten Seit etwa einhundert Jahren wird die Geschichte der Folk Music in den USA auf Tonträgern festgehalten. In dieser Zeit entstand eine Tradition aus zumeist neuen oder aus Europa herübergeretteten Balladen, politischen Äußerungen, persönlichen Selbstbeobachtungen und vielen anderen Quellen. Diese exklusive Edition auf vier Ausgaben mit jeweils drei CDs erzählt die gesamte Geschichte der Folk Music von den 1920er Jahren bis in die Siebzigerjahre und darüber hinaus. Durch diese Musik können wir die Isolation der Appalachen-Region zu Beginn des 20. Jahrhunderts spüren und die politischen Umwälzungen durch Weltwirtschaftskrise, Krieg und Bürgerrechtsbewegung bis zu den zeitgenössischen Singer-Songwritern von der Westküste und deren Suche nach den inneren Werten nachvollziehen. Anhand von brillant klingenden Originalaufnahmen und detailgenauen Linernotes erzählt der Folkwissenschaftler Dave Samuelsen die Geschichte der US-amerikanischen Folk Music. Der zweite Teil beginnt mit dem Folk Revival, das sich in der Folge von Tom Dooley des Kingston Trios ausbreitete, und geht weiter bis zur Dämmerung der Ära der Singer-Songwriter. Walk Right In, Michael und Green, Green zählen zu den Klassikern des frühen Folk Revivals. Die zweite CD beginnt mit Bob Dylan s wegweisenden Klassikern B lowing In The Wind, Don´t Think Twice, It´s All Right, A Hard Rain´s A-Gonna Fall, Masters Of War, Mr. Tambourine Man und The Times They Are A-Changin ´. Es war die Zeit der Bürgerrechtsbewegung und des Vietnamkriegs, und die Musik beschäftigte sich mit aktuellen Themen. Auch Phil Ochs, Tom Paxton, Tim Hardin und Fred Neil , die auf Dylans Erfolgswelle schwammen, sind hier mit ihren besten Aufnahmen vertreten.

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Stand: 25.04.2019
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Hank Williams - The Lonesome Sound (LP, 10inch)
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Bear Family Records erforscht das Vermächtnis von Hank Williams und haucht dem 1960 auf MGM Records erschienenen Album (MGM E 3803) ´The Lonesome Sound´ neues Leben ein. - Vinyl Neuauflage des 1960er MGM-Albums. - Ursprünglich als 12´´ LP veröffentlicht, haben wir die 12 Songs auf ein 10´´-Album gepackt. - Eine Sammlung von Songs, die zuvor von anderen Künstlern aufgenommen wurden. - Sorgfältig restaurierte und neu gemasterte historische Aufnahmen. - Sieben Jahre nach seinem Tod entstand aus Hank-Williams-Gesangsdemos und späteren Session-Overdubs diese Aufnahmen. - Zahlreiche Fotografien und fachkundige Anmerkungen und Recherchen von Martin Hawkins. Bear Family hat die Langspielplatte ´The Lonesome Sound´ auf zehn Zoll heruntergeschraubt. Beide Versionen bestehen aus 12 Songs, die zuvor von anderen Künstlern geschrieben und aufgenommen wurden. Wir bringen eine lebendige Qualität in ein Projekt ein, das ursprünglich aus Hank-Williams-Gesangsdemos mit Session-Overdubs bestand, die in den späten 1950er Jahren in Nashville eingespielt wurden und die den Fans das bieten, worauf sie gewartet haben: eine nie zuvor gehörte saubere Intonation der Stimme und musikalische Transparenz. Hank Williams war sieben Jahre zuvor gestorben, und das Publikum trauerte noch immer über seinen Tod und verlangte nach neuen Songs. Das posthum veröffentlichte Album ´The Lonesome Sound´ war die Antwort der Plattenfirma auf diese Bitte. Der Gesang, den man auf dieser MGM-LP hörte, war größtenteils aus Transkriptionen, Gesangs- und Gitarrendemos zusammengesetzt worden. Einige der Musiker, die für dieses Projekt eingesetzt wurden, hatten zuvor mit Hank zusammengearbeitet oder waren in der Lage, seinen Sound zu rekonstruieren. Um einen vollen Sound zu liefern, bestand der Kern der Sessionleute aus Don Helms, Harold Bradley und Floyd Chance. Um den Sound dem Geschmack der Zeit anzupassen und zu vertiefen wurde zusätzlich Schlagzeuger Murrey Harman engagiert. Die sympathischen Musiker erfüllten ihren Job perfekt, Sorge machte jedoch die Qualität der verwendeten Demos, und das Overdubbing steckte damals noch in den Kinderschuhen. Hanks Interpretation von Liedern anderer Künstler lebten oft davon, etwas Neues in die Arrangements einzubringen, das Tempo und die Richtung vieler Kompositionen zu ändern und ihnen seine eigene Identität zu verleihen. Wenn Sie die Musik hören, geniessen Sie bitte die Transparenz, den Rhythmus und die stimmliche Umsetzung bei Sundown and Sorrow, Roly Poly oder Tennessee Border. Hören Sie bitte gut zu, dann können Sie die weitere Entwicklung der Musik in jenen Tagen erahnen. Das aktuelle politische Top-Thema in Europa ist die Frage der Renten- und Pensionszahlungen. Voller Melancholie im Gesang und geleichzeitig besinnlich versetzt sich Hank bei Rockin´ Chair Money in eine andere Person, gibt Armeelöhne in Altersteilzeit aus, rockt und schwingt auf dem alten Verandastuhl. Dieser Song verkörpert deutlich die Schlichtheit der Vergangenheit. Leider blieb Hank selbst keine Zeit, seine Zukunft zu planen. Ernest Tubb übte eindeutig Einfluss auf Hank aus, wie auf der bluesigen Radiotranskription It Just Don´t Matter Now zu hören ist, während Hank bei I´m Free At Last und First Year Blues Tubbs Gesang fast schon stilvoll klont. Auf anderen Nummern ist Hank voller Schmerz, und dieser gequälte Gesang kann leicht mit der unbeständigen Zeit in seinem Leben mit seiner ersten Frau Audrey in Verbindung gebracht werden. Ob selbst komponiert oder von anderen Künstlern übernommen, die Songs verbinden sich mit seinem Leben und seinen Beziehungen. Und dieser Aspekt ist es, der Hank Williams von den anderen unterscheidet. No One To Welcome Me, möglicherweise ein irisches Volkslied und eine weitere Ode an Einsamkeit und Verlassenheit, ist ein herzzerreißendes Gedicht für einen namenlosen verlorenen Sohn, der nach Hause zurückkehrt, aber alles, was mal war, ist nicht mehr dasselbe. Bob Nolans Cool Water wurde von vielen Künstlern interpretiert. Doch dem vollendeten Künstler, der Hank nun einmal war, gelingt die beste Inszenierung eines Mannes, der durch die Wüste streift und Wasser zum Überleben braucht. Es ist allgemein bekannt, dass Hanks Lieblingsgetränke ein wenig stärker waren als Wasser! Hank konnte schnelle und langsame Songs singen, und wenn er Lieder voller Schmerz sang, wurden sie mit echter Verzweiflung und voller Emotion gesungen. Seine schnellen Shuffle wiederum blickten auf die glücklichen Seiten des Lebens. Für viele Fans des in

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Stand: 14.06.2019
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Various - Schlager - Hippies, Hasch und Flower ...
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CD mit 32-seitigem Booklet, 25 Titel, Spieldauer 70 Minuten. Die legendäre Zeit der ´68er´ als Thema für die Schallplatte, kuriose Schlager, betroffene Interpreten, handfestes Blödeln mit europäischen und amerikanischen Stars diverser Couleur. Viele Raritäten für Sammler des Obskuren. 1968 in Deutschland und anderswo. Es war die Zeit des Umbruchs und des Aufbruchs. Blumenkinder und Gummiknüppel. Gammler und Demonstrationen. Haschpfeifen und staatstragende Hilflosigkeit. Noch heute ist diese Zeit Thema für seriöse Aufarbeitung in Büchern, für Filmdokumentationen und Diskussionsrunden. Aus heutiger Sicht sorgt fast alles, was damals aufgenommen wurde, vor allem textlich für eine Mixtur aus Lachsalven und Kopfschütteln. Es gab Schlager, Betroffenheits-Folklore und vorsätzliche Blödeleien. Nur die wenigsten der hier zusammengetragenen Songs haben sich zählbar gut verkauft ´ die Folge: viele sind längst kaum noch zu finden und zu Raritäten mutiert, die es zum Teil noch nie auf CD gegeben hat und die darum den imaginären Stempel ´RARITÄT´ tragen. Titelzeilen wie Gammelshake , Wir sind verlauste Affen oder Molotow Cocktail Party genügen eigentlich schon, um größte Neugier zu entfachen ´ und wer nur einmal Kaplan Flury s Jimi, oh Jimi Hendrix gehört hat, wird diese CD hüten wie seinen eigenen Augapfel. Fazit: ein Rundum-Brüller mit engagiertem Betroffenheitsanteil... ! Die Songauswahl auf dieser CD ist genauso kontrastreich und widersprüchlich wie die Zeit, aus der diese Lieder stammen: ein Jahrfünft, das in der Bundesrepublik von 1967 bis 1971 gedauert haben mag und nach dem unsere Gesellschaft nicht mehr dieselbe war. Hippie-Seligkeit und Ordnungshüter-Verarsche, Mode und Anarchie, Drogen und Dutschke, Pazifismus und Aussteigertum, Radikalität und Selbstsuche – all diese Insignien der so genannten ´68er´ spiegelten sich auch in der deutschen Popmusik dieser Jahre. Die ersten Vorboten (wenn auch nicht Vorläufer) der ´68er´ tauchten in Europa ab etwa 1964 in den Zentren und Parks der Großstädte auf – die erste Aussteiger-Bewegung nach dem Krieg. Ungefähr ab 1965 etablierte sich für diese Jugendlichen, die in größeren Gruppen öffentlich ´herumlungerten´, der Begriff ´Gammler´. Sie ernährten sich von Straßenmusik oder Gelegenheitsarbeit und verfolgten keine weiter gehenden politischen Ziele, als den gesellschaftlichen Realitäten den Rücken zu kehren und ´anders´ zu leben. Äußerer Ausdruck dieser Haltung war eine für damalige Eltern-Maßstäbe skandalöse Gesichts- und Kopfbehaarung nebst nachlässiger Kleidung. Obwohl laut den Allensbacher Meinungsforschern 1967 immerhin 89% der Deutschen etwas mit dem Begriff ´Gammler´ anfangen konnten, war im Jahr zuvor die erste Reaktion der deutschen Schlagerbranche auf das neue Phänomen gar fürchterlich gefloppt: Platz 11 (von 12 Plätzen) im Endausscheid der Deutschen Schlagerfestspiele 1966 in Baden-Baden für Margret Fürer und die Penny Pipers mit dem Gammelshake. Ein mäßig lustiger Versuch, sich mit dem mehrheitskompatiblen Klischee vom stinkfaulen Gammler an die Schlagerfans heranzuschmeißen. Es sollte nicht der einzige bleiben...

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Stand: 16.04.2019
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Various - Schlager im Spiegel der Zeit - 1929 S...
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1-CD mit 76-seitigem, gebundenem Booklet (Luxusausführung). 29 Einzeltitel. Spieldauer: 86:15. 1929 ist das letzte Jahr der turbulenten wilden Zwanziger, die man später die `Goldenen´ nannte, die aber alles andere waren als das. Im Gegenteil. Es waren dramatische Zeiten. Remarques Antikriegsroman ´Im Westen nichts Neues´, der von einer Berliner Zeitung als Fortsetzungsroman abgedruckt war, erregt nun auch als Buchausgabe die Gemüter. Zum Bestseller wird das Kinderbuch ´Die Biene Maja´, Thomas Mann erhalt den Nobelpreis für Literatur. Technische Errungenschaften sind zu vermelden: Das Luftschiff ´Graf Zeppelin´ umrundet die Welt, ein Berliner Versuchssender strahlt erste Fernsehbilder aus, der Tonfilm ist im Kommen and malt das Schreckgespenst von Tausenden arbeitsloser Musiker an die Wand. Auch in der Politik geht es unruhig zu: Zehn Jahre nach der Unterzeichnung des Versailler Friedensvertrages, der die Deutschen aufmehr als ein halbes Jahrhundert zu hohen Reparationszahlungen verpflichtet, kommt es noch immer zu Protesten, was radikalen Kräften, Nationalisten wie Nationalsozialisten, Aufwind verleiht. Darüber gerat die Weimarer Republik immer mehr in Mißkredit. Dazu tragen auch Skandale bei wie die Verhaftung der Gebrüder Sklarek, die wie die von ihnen bestochenen Politiker in eine riesige Korruptionsaffäre verwickelt sind. Als linksorientierte Arbeiter das Demonstrationsverbot zum 1. Mai mißachten, kommt es zu Zusammenstößen mit der Polizei: Der sogenannte ´Berliner Blutmai´ fordert 31 Menschenleben, es gibt über tausend Verhaftungen. Der `schwarze Freitag´ an der New Yorker Börse löste eine weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise aus. Der französische Regierungschef Aristide Briand macht sich für die Schaffung der `Vereinigten Staaten von Europa´ stark. Gustav Stresemann, Deutschlands Außenminister, der ihm beipflichtete, stirbt kurz darauf nach einem Schlaganfall. Zu den Toten des Jahres gehört auch der deutschamerikanische Elektroingenieur Emil Berliner, der 78jährig in Washington stirbt. Er hatte 1887 das Grammophon erfunden und die ersten Schallplatten hergestellt: kleine, mit einer Wachsschicht bedeckte Zinkplatten. Der Schallplattenumsatz ist enorm, 30 Millionen gehen 1929 über die Ladentische. Ein Schlagertext kommentiert: ´´Schallplatten, die große Mode´´.

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Stand: 16.04.2019
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Curt Bry - Fünf Minuten Weltgeschichte (CD)
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1-CD mit 44-seitigem Booklet, 28 Einzeltitel. Spieldauer ca. 78 Minuten. Curt Bry war einer der führenden jungen Kabarettautoren in Berlin um 1932/33, Hausautor der berühmten ´Katakombe´ Werner Fincks Brys Name ist bis heute weitgehend unbekannt - er stand erst am Anfang seiner Karriere, als ihr die Machtübernahme der Nazis gleich wieder ein Ende setzte. Die Künstler, die seine Lieder interpretiert hatten, wurden größtenteils ebenfalls vertrieben oder ermordet Hier sind seine Werke zum ersten Mal veröffentlicht Das 44-seitige Buch wurde von Alan Lareau und Gerhard Zeyen geschrieben Sogar dem belesenen Kabarettfreund mag der Name Curt Bry (1902 - 1974) kaum ein Begriff sein – oder gar gänzlich fremd. Und doch war Bry einer der führenden jungen Kabarettautoren in Berlin um 1932/33, Hausautor der berühmten ´Katakombe´ Werner Fincks und auch ein seltenes Beispiel der Doppelbegabung als Texter und Komponist in einer Person – sowie später außerdem ein genialer Interpret eigener Songs am Klavier. Curt Brys Name ist bis heute weitgehend unbekannt - er stand erst am Beginn seiner Karriere, als ihr die Machtübernahme der Nazis gleich wieder ein Ende setzte. Seine für den Tag geschriebenen Lieder wurden damals nicht gedruckt, und auf Schallplatte erschien nur eine rare Aufnahme mit Dora Gerson, 1935 auf dem jüdischen Label Lukraphon. Bevor Bry sich einen größeren Namen im Kulturbetrieb machen konnte, wurde sein Aufstieg gewaltsam abgebrochen. Die Künstler, die seine Lieder interpretiert hatten, wurden größtenteils ebenfalls vertrieben oder ermordet. Bevor er ins Exil floh, gelang es Bry noch, für europäische Kabarettensembles und Sänger zu schreiben, doch der Umzug nach Amerika erforderte Veränderungen; auf diese Weise verschwand Curt Bry von der deutschsprachigen Kabarett- und Unterhaltungsszene. Dennoch überzeugen seine Lieder (erhalten sind über 350 Chansons), Sketche und Erinnerungen bis heute – durch humorvolle Spielfreude, sozialkritische Frechheit und mitunter atemberaubende politische Weitsicht. Bry war ein Meister der überraschenden Erzählkunst und doppelbödiger Zeitanalyse. Nie wirken seine Texte flach, sie sind stets sensibel und höchst musikalisch; die Vertonungen treffen den Nerv der Zeit ohne Effekthascherei. Brys Chansons (wie auch generell seine Biografie) sind ein wichtiges kulturhistorisches Erbe, das zu Unrecht lange verborgen blieb. Die jetzt vorliegende CD-Würdigung steht außerdem stellvertretend für die vielen brillanten Lebensgeschichten und jungen Karrieren, die durch das ´Dritte Reich´ unterbrochen oder gewaltsam zerstört wurden. In der Tragödie des persönlichen Scheiterns inmitten eines welthistorischen Umsturzes leuchtet jedoch immer wieder der Funke des Humors und der Hoffnung für spätere Generationen.

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Stand: 19.02.2019
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Various - Liedermacher in Deutschland - Vol.4, ...
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3-CD im luxuriösen 8-seitigen Digipac mit 168-seitigem Booklet, Spieldauer 4h. Für wen wir singen, Vol. 4 In seinem Buch ´Der Traum von einer Sache – Aufstieg und Fall der Utopien im politischen Lied der Bundesrepublik und der DDR´ spricht Holger Böning davon, daß die 68er-Bewegung schon Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre historisch geworden sei und andere Lebensentwürfe an Stelle der früheren, von einer umfassenden Gesellschaftsanalyse bestimmten und vom politischen Engagement geprägten getreten seien. ´´Zum Rückzug aus dem Politischen gehört die im öffentlichen Konzert der Medien nun deutlicher hörbare Suche nach dem individuellen Glück, nach Selbstverwirklichung in einem Rahmen, dem man sich über die Jahre eingepaßt hat. Die Unterordnung der eigenen Lebensgestaltung unter ein langfristiges politisches Ziel wird zu einer Haltung von Wenigen. Die alten Sänger, die immer noch gesellschaftliche Konflikte besingen und auf grundlegenden Veränderungen bestehen, werden in Funk und Fernsehen fast nicht mehr gespielt, populär sind jetzt neue Stimmen, die der Sehnsucht nach gelebtem Leben und der Suche nach Sinn ihre Lieder widmen.´´ Für Holger Böning steht z. B. Konstantin Wecker aber dafür, ´´daß Sehnsucht und Suche nach individuellem Glück und persönlicher Selbstentfaltung politisches Engagement nicht ausschließen. […] Nicht die umfassenden politischen Analysen, aus denen eigenes Handeln abzuleiten wäre, interessieren ihn jedoch, sondern es ist immer der Einzelne der in sein Blickfeld gerät. ´´ Zu den weiteren Beispielen, die in ähnlicher Weise Kritik an den Zeitumständen, ihre Sehnsucht nach individuellem Glück oder einfach poetische Alltagsbeobachtungen zum Ausdruck bringen, gehören u. a. die hier vertretenen Lieder von Thomas Felder, Klaus Hoffmann und Christof Stählin. Mit Ina Deter und Joana sind zwei ganz unterschiedliche Stimmen dokumentiert, die sich in ihren Liedern u. a. mit der Rolle der Frau im Zuge der Frauenbewegung beschäftigen. Mit Floh de Cologne, Ulla Meinecke und Udo Lindenberg finden sich hier auch drei Vertreter einer Gruppe, die man wegen ihrer kritischen und/oder poetischen deutschen Texte zu den Liedermachern zählen möchte, die wegen ihrer Musik jedoch eher dem Rock-Genre zuzurechnen sind. Mit Willy Michl, Fredl Fesl und Ringsgwandl machen wir dann auch noch einen akustischen Abstecher in die bayerische Dialektszene. Mitte der 80er Jahre, zwei Jahrzehnte nach dem ersten Festival ´Chansons Folklore International – Junge Europäer singen´ auf der Burg Waldeck, das in gewisser Weise den Beginn der (west-) deutschen Liedermacherbewegung markierte, hatte die Szene ihren Höhepunkt überschritten. Zwar gab es mit der AG Song eine Vereinigung, die sich u. a. um Kommunikation und Fortbildung kümmerte. Und Publikationen wie ´Song´, ´FM folk-michel´ und das ´Musikmagazin´ berichteten über das Geschehen. Die zugleich in der Popularmusikszene kommerziell ausgesprochen wirksame Aufwertung deutscher Musik mit der NDW, der ´Neuen Deutschen Welle´ hatte allerdings nicht nur für unbekanntere Liedermacher zur Folge, daß es immer schwieriger wurde, sich finanziell, thematisch und künstlerisch zu behaupten. Was auch damit zu tun hatte, daß angesichts der Neuen Deutschen Welle das Interesse der Medien und Plattenfirmen am ´klassischen´ Liedermacher rapide abnahm. Diese Jahre des Umbruchs brachten aber auch etwas Neues, Positives mit sich. 1983 hob der damalige Südwestfunk die ´Liederbestenliste´ aus der Taufe. Sie sollte keine aus Verkaufszahlen ermittelte Hitparade, sondern ein Empfehlungskatalog einer unabhängigen Jury sein. In einer Werbebroschüre aus den Anfangstagen der ´Liederbestenliste´ heißt es: ´´Auch das zähle ich zur Grundversorgung im Radio: einen Sendeplatz für deutschsprachige Musik, die weder zum Musikantenstadl noch nach den Top Charts schielt. Dafür gibt es die Liederbestenliste in SWR2. Sie spiegelt ein Stück Vielfalt unserer Musikkultur.´´ Wobei die Titel der ´Liederbestenliste´ nur an dem Nagel ´´deutschsprachig … baumeln´´, wie es in dem gleichen Prospekt heißt, ´´an dem kleinsten Nenner: Lieder mit kritischen, nachdenkenswerten Texten und Musik, die sich nicht unbedingt an eingefahrene Hörgewohnheiten anlehnt´´. Seit 1984 wird alljährlich das Lied mit den meisten Punkten mit dem ´Liederpreis´ ausgezeichnet. Erster Preisträger war Wolf Biermann. Zu den Preisträgern seitdem gehören einige der Künstler, die in den vier Ausgaben der Liedermacheredition ´Für wen wir singen´ vertreten sind: Franz Josef

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Stand: 16.04.2019
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Various - Jazz in Deutschland - Teil 1, Vom Cak...
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3-CD 8-seitigen Digipac mit 203-seitigem Booklet, 88 Einzeltitel. Spieldauer ca. 256 Minuten. Der Jazz in Deutschland Teil I – Vom Cake Walk zum Jazz CD 1 – Die Vorgeschichte Nach dem Ende des amerikanischen Bürgerkrieges und der Abschaffung der Sklaverei bereisten afro-amerikanische Interpreten zunehmend Europa und machten ein neugieriges und staunendes Publikum mit ihren Liedern, Tänzen und Musikinstrumenten bekannt. Die Fisk Jubilee Singers wurden zu Beginn ihrer Deutschland-Tournee 1877 sogar von der kaiserlichen Familie empfangen. ´The World´s Greatest Minstrel´, der Banjoist James A. Bland (1854-1911), Komponist von Carry Me Back To Old Virginny, trat ab 1881 in Europa auf und wurde in London von Königin Victoria empfangen. Bland gastierte auch in Deutschland, und seine Melodien wurden im ganzen Land von Leierkästen gespielt. Von den rund 60 Mitgliedern des ersten afro-amerikanischen Musicals, das in Europa gastierte, ´In Dahomey´ (1903), kehrten viele nicht in die USA zurück und versuchten, in Europa ihren Lebensunterhalt weitgehend frei von rassistischen Repressalien zu verdienen. In diesen Jahren gastierten unzählige Alleinunterhalter sowie kleine und größere Ensembles in Europa. Ihr Repertoire bestand aus afro-amerikanischer Folklore sowie Cake Walk-Tänzen und sogenannten ´Coon-Songs´, die zur Vorgeschichte des Jazz gehören. Nach der Jahrhundertwende wurde in Deutschland auch der Ragtime populär, dessen Name vermutlich auf die orientalischen Tänze zurückgeht, die auf der Weltausstellung in Chicago 1893 demonstriert wurden (raqs: Arabisch für Tanz), und die von schwarzen Pianisten in den Vergnügungsvierteln musikalisch umgesetzt wurden. Im Unterschied zu den USA wurde der Ragtime in Europa praktisch nie im klassischen Klavierstil vorgetragen, sondern zumeist als Orchester-Instrumentierung und als Tanzschritt. Wie kein zweiter Schlager verkörperte in Deutschland Alexander´s Ragtime Band die Popularität des Ragtime (Ragtime Craze) – obgleich dieses 1911 entstandene Lied aus der Feder von Irving Berlin von seiner musikalischen Struktur her überhaupt kein Ragtime ist. Doch zum Tanzen der Ragtime-Schritte eignete er sich vorzüglich. Der Erste Weltkrieg veränderte die Entwicklung nachhaltig. Die schwarzen Entertainer verließen Deutschland, während in England und Frankreich die ersten Ragtime-Orchester und Jazz-Bands auftraten. Den neuen Jazz - die Herkunft und ursprüngliche Bedeutung des Wortes Jazz sind ungeklärt - brachte 1919 die weiβe Original Dixieland Jazz Band nach London. Ihr Stil war am Ragtime angelehnt, der mittels gemeinsamen Stegreifspiels mehrstimmig instrumentalisiert wurde. Im gleichen Jahr trat dort das afro-amerikanische Southern Syncopated Orchestra auf. Während des Londoner Engagements gaben das Orchester und eine aus Mitgliedern des Orchesters gebildete ´Nigger Jazz Band´ eine ´´command performance´´ im Garten des Buckingham Palastes. Allerdings dürfte die Musik, die die Jazz Band der königlichen Familie präsentierte, nur den Namen mit der Musik gemein gehabt haben, denn bis auf Sidney Bechet hatte damals kein Mitglied Jazzerfahrung. Aber diese Entwicklungen gingen notgedrungen an Deutschland vorbei. Auch nach Ende des Ersten Weltkrieges fand das vom politischen und wirtschaftlichen Chaos gebeutelte Land zunächst keinen Anschluß an die internationale Entwicklung des Jazz. Die ersten Schallplattenaufnahmen mit ´amerikanischer Musik´ orientierten sich an den alten Ragtime-Arrangements der Vorkriegszeit. Jazz in Deutschlad - CD-Album Serie von Bear Family Records Read more at: https://www.bear-family.de/bear-family/deutsche-serien/jazz-in-deutschland/ Copyright © Bear Family Records

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